“Frau freut sich” – Oktober

Diesen Monat schaffe ich es endlich mal wieder zur “Frau freut sich“-Aktion von Karin (grüner-nähen). Vor ein paar Tagen, als es noch kälter war (glaubt man gar nicht bei dem Wetter seit ein paar Tagen), waren wir auf einem Familienausflug. Ich habe die Gelegenheit genutzt und mich fotografieren lassen.

Das Jerseykleid hat eine etwas längere Geschichte: Den Butterick Schnitt B6241 habe ich mir bereits vor Urzeiten gekauft, 2016 war der Schnitt in der Auswahl als Weihnachtskleid, schlussendlich habe ich es dann im Februar 2017 genäht und komme heute (15.Oktober 18) endlich zum Bloggen. Zum Glück bin ich sonst schneller. 🙂

Mein Plan war die Variante C mit den “wasserfallartigen” Taschen, die bis runter zum Saum gehen. Ich war schon vorher misstrauisch, wollte dem Schnitt aber eine Chance geben. Am (sicherlich 2m großen Model :-)) sieht es auch gut aus. In weiser Voraussicht habe ich das Kleid zunächst mit großem Stich mit der Nähmaschine genäht und nicht mit der Overlock. Damit die Taschen gut fallen und nicht abstehen, habe ich dafür einen dünnen Viskosejersey verwendet – leider sah ich mit den herunterhängenden Taschen sehr lustig aus und dadurch, dass die Taschen erst am Saum enden, hätte ich diese auch gar nicht verwenden können, ohne dass es sehr komisch beim Verwenden der Tasche aussehen würde. So wurden die Taschen wieder abgetrennt.

Das Kleid an sich hat sich trotz des Reißverschlusses schnell nähen lassen. Auf den Fotos von Butterick wurde ein Metalzipper verwendet, meine vorhandenen Metalzipper waren für meinen Stoff zu schwer und so habe ich einen metallisierten Reißverschluss verwendet. Diese hatte ich bis dahin nur bei Taschenprojekten verwendet und war gespannt, wie sich dieser mit der Zeit macht, und ich kann sagen, die 1,5 Jahre sind spurlos am Reißverschluss vorüber gegangen – leider beginnt nun der Viskosejersey mit dem Peelen. Die Ärmel und die Rockteile (außer der vorderen Mitte) sind aus Baumwolljersey – die halten sich noch gut.

Ob ich den Schnitt nochmal nähe, weiß ich  nicht. Dafür fehlen mir die Taschen zu sehr und nur an der Seitennaht möchte ich diese nicht befestigen. Das reicht zwar für Taschentücher und Zugangskarten (in der Firma) aber schon beim Schlüssel oder Smartphone würde es sicherlich anfangen zu beulen.

Schnitt: B6241 Butterick
Material: Viskosejersey (mittlere Bahn vorne), Baumwolljersey (Rest vom Kleid), metallisierter endlos Reißverschluss (Machwerk), Einlage für Beleg am Reißverschluss und Saum im Bereich des Viskosejerseys.
Änderungen: die riesigen “Wasserfall-Taschen” habe ich weggelassen
Fazit: Ich habe das Kleid Anfang 2017 genäht und bisher nicht das Bedürfnis nach ner zweiten Variante gehabt – liegt vor allen Dingen an den fehlenden Taschen.

Unter Jerseykleidern trage ich (außer im Sommer), gerne Unterkleider – so auch an diesem kühlen Tag (an dem die Fotos entstanden sind). Anfang des Jahres habe ich mir vier Unterkleider genäht.

Unterschrift Muriel

Von
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4 Kommentare

  • formspielerins werke

    So ein (Sport-)Troyerkleid ist echt mal etwas anderes. Ich finde es sehr hübsch. Wie wäre es mit kleinen, waagerechten Reißverschlusstaschen?

    16. Oktober 2018 um 21:44 Antworten
    • Muriel

      Die Bezeichung “Troyerkleid” kannte ich noch gar nicht. Wieder was gelernt. Zu deiner Taschenidee – leider bringen mir kleine Taschen nichts. Mein Smartphone sollte rein passen und das braucht einiges an Platz. Ich denke wenn das Kleid eine Taillennaht hätte, würde könnte es funktionieren.
      Lieber Gruß,
      Muriel

      16. Oktober 2018 um 22:12 Antworten
  • formspielerins werke

    Vielleicht brauchst du doch mal eine Handtasche… Den Begriff Troyerkleid habe ich gerade selbst erfunden, weil mich dein Kleid eben an diese Pullover erinnert. Dieses streckende Design würde ich nicht aufgeben. Sei ebenfalls nett gegrüßt! Regina

    16. Oktober 2018 um 22:19 Antworten
  • Karin / Grüner Nähen - Bunter Leben

    Liebe Muriel, mir gefällt das Kleid sehr an Dir, aber natürlich ist “ohne Taschen” in jeder Lebenslage total unpraktisch. Da gänge es mir wie Dir, auch wenn ich die Problematik eher im Hosenbereich “kenne” 🙂 Bei mir braucht jede Schlafanzughose Taschen 🙂 Manchmal reicht es einfach, wenn ein Schnitt genau einmal seinen Auftritt hat. Danke für Deine Verlinkung bei “Freu freut sich” 🙂 Liebe Grüße! Karin

    18. Oktober 2018 um 12:42 Antworten
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